Was gut für uns ist, tut auch unseren Reben gut
Vor der Blüte bringen wir Brennesseltee aus. Das hat eine ausgleichende, harmonisierende Wirkung. Zwischen Mitte und Ende der Vegetationsphase verwöhnen wir unsere Reben gleich zweimal: Wir besprühen sie zum einen mit Kamille. Das wirkt beruhigend, z.B. bei großer Hitze, starkem Regen oder Wasserstress. Zum anderen bekommen die Reben einen Tee aus Ackerschachtelhalm. Dieser Tee reizt die Beerenhaut und bringt sie dazu, dicker und damit widerstandsfähiger gegen Krankheiten zu werden.
Die Heilkräuter entspannen die gesamten Anlagen und reduzieren dadurch das Dickenwachstum der Trauben. Die Trauben werden dadurch locker-beeriger und weniger prall. Deshalb sind sie weniger anfällig für Krankheiten und Fäulnis. Damit durch die Behandlung kein zusätzlicher Stress (Traktorenlärm, Abgase) entsteht, kombinieren wir ohnehin anfallende Traktorenarbeiten mit dem Ausbringen der Tees.
Das Spritzen der Heilkräuterauszüge ist auch für uns und unsere Mitarbeiter gut: Unsere Wingerte duften wunderbar nach Tee und schaffen eine wohltuende Atmosphäre.

- Peter Jakob Kühn am Teekocher

- Traktor mit Sprühaufsatz


